Dienstag, 28. August 2012

Nationalparks

Lake Mead
Der Südwesten der USA ist neben den drei Weltstädten San Francisco, Los Angeles und Las Vegas vor allem für seine Nationalparks bekannt. Über Death Valley hatten wir ja bereits berichtet. Jetzt aber stand einer der berühmtesten Nationalparks der Welt auf dem Programm: der Grand Canyon. Bevor wir aber die „Mutter aller Canyons“ erreichten, statteten wir noch dem Hoover-Damm einen Besuch ab.

Hoover-Damm

Der Hoover-Damm ist eine Talsperre, die den Colorado-River zum Lake Mead aufstaut. Wir haben es uns auf dem Weg zum Grand Canyon am Lake Mead gemütlich gemacht. In der Nähe gab es einen kleinen Campingplatz, mit eher einfacher Ausstattung. Duschen gibt es - zumindest im Südwesten der USA - nur selten auf Campingplätzen. In diesem speziellen Fall hat uns das aber auch nichts ausgemacht, denn der Lake Mead war absolut herrlich. Klares Wasser und angenehm warm.
Der Hoover Damm
Der Hoover-Damm selber war dann als Bauwerk sehr eindrucksvoll. Ein gigantischer Damm, der dafür sorgt, dass das Wasser des Colorado River kontrolliert abgegeben werden kann und somit die Versorgung von Las Vegas mit Wasser gesichert ist.

Grand Canyon

Der wahrscheinlich berühmteste Canyon der Welt ist auch eine der meistbesuchten Nationalparks der USA: der Grand Canyon. Die Erwartungen unsererseits waren natürlich groß, denn viele tolle Dinge hatte man schon über den Grand Canyon gehört oder auf Bildern gesehen. Wir können nun ganz klar sagen: es ist nichts geschönt oder übertrieben. Der Grand Canyon ist superschön. Ob es auch der schönste aller Canyons ist, sei jedem selbst überlassen. Wir hatten Glück, dass es auch nicht zu sehr mit Touristen überlaufen war, so dass wir einen wirklich schönen Tag am Canyon hatten.
Der Grand Canyon

Zion Nationalpark

Von einem unserer Couch-Gastgebern hatten wir den Tipp bekommen auch in den Zion-Nationalpark zu fahren. Da er auf dem Weg lag, haben wir uns das nicht nehmen lassen und haben es auch zu keinem Zeitpunkt bereut.
Der Zion Nationalpark beinhaltet auch einen Canyon und viele Berge, mit einer sehr eigenwilligen Landschaft. Ganz anders als der Grand Canyon oder das Death Valley, aber nicht weniger schön. Es ist schon wirklich erstaunlich, wie viele sensationelle Landschaften in diesem Gebiet der USA zu finden sind – auf verhältnismäßig kleinem Raum.
Zion Nationalpark
Da wir nicht so wahnsinnig viel Zeit hatten, sind wir nur einen kleinen Wanderweg zu einem Wasserfall gelaufen. Wir wurden mit einem sensationellen Blick belohnt.

Dass ich die einzelnen Stationen hier nicht allzu ausführlich behandle liegt übrigens daran, dass wir (leider) auch ein wenig durch hetzen mussten, was eigentlich ja nicht unsere Art ist. Allerdings hatten wir auch „nur“ 14 Tage lang unseren Mietwagen und wollten natürlich möglichst viel an tollen Eindrücken mitnehmen. Allerdings sollten die Bilder für sich sprechen. Die Nationalparks sind eh nicht mit Worten zu beschreiben.