Freitag, 3. August 2012

Neuseeland – Fazit

Am anderen Ende der Welt
Als wir uns aufmachten nach Neuseeland zu fliegen wussten wir längst: Dort werden wir auch keine allzu großen Sprünge machen. Neuseeland ist auch sehr teuer, aber zumindest etwas günstiger als Australien. Wir haben diesmal auch etwas weniger Zeit damit verbracht uns über die Preise zu ärgern, sondern gleich von Anfang an gut geplant. Der wichtigste Schritt war: schnell aus Auckland City raus. Zwar sind die Preise außerhalb von Auckland nicht viel geringer, aber dafür wurde man durch die atemberaubende Natur entschädigt.

Die Südinsel

Etwas nervig ist die Angewohnheit aller Reisenden völlig überrascht zu sein, dass man nicht auf die Südinsel fährt. Weil die Südinsel doch so viel schöner ist als die Nordinsel und überhaupt kennt man Neuseeland eigentlich gar nicht, wenn man nicht auf der Südinsel war. Wir haben Fotos von der Südinsel gesehen und natürlich sieht es da toll aus. Aber es ist nun einmal Winter in Neuseeland und entsprechend frostig auf der Südinsel. Die Nordinsel mit ihrem subtropischen Klima war an manchen Tagen schon kühl genug. Unsere Ausrüstung ist auf warme Klimate ausgelegt und wir hätten zusätzliche Kleidung gebraucht.

Landschaftlich toll

Tolle Küsten und Strände
Neuseeland ist vor allem landschaftlich sehr reizvoll. Es gibt jede Menge Küste, die meistens mit grünem Rasen bedeckt ist. Teilweise sieht Neuseeland aus wie eine Mischung aus Norwegen und dem grünen Irland. Gleichzeitig ist es sehr mild. Wir hatten im Winter zum Teil 20 Grad und strahlenden Sonnenschein. Im Sommer ist es aufgrund der Küstenlage selten wärmer als 30 Grad. Sehr angenehm.
Beeindruckt  hat uns waren wir vor allem vom tropischen Regenwald, den es überall gibt. Wir dachten immer, dass man so einen Regenwald nur in schwer zugänglichen Gebieten in sehr obskuren Ländern findet. Ein großer Irrtum, denn man findet den Regenwald hier überall - sogar in einigen Stadtparks.

Entspannte Menschen

Entspannung pur
Die Menschen in Neuseeland sind sehr entspannt, ähnlich wie in Australien. Und was für uns Deutsche immer wieder sehr überraschend ist: Sie sind extrem freundlich. Egal ob auf der Straße oder in ihrem Beruf. Ich kenne diese Freundlichkeit aus den USA, wo die Servicekräfte oftmals vom Trinkgeld leben und daher guter Service für sie lebenswichtig ist. In Neuseeland ist Trinkgeld aber unüblich. Die Menschen sind einfach tatsächlich so freundlich. Von Natur aus.
Auf der anderen Seite ist Neuseeland aber auch ziemlich langweilig. Es wirkt wie eine riesige Kleinstadt. Vielleicht ist in der Hauptsaison ein wenig mehr Action, aber im Großen und Ganzen ist Neuseeland ein ruhiges und verträumtes Land. Es ist vor allem ein Naturerlebnis.

Verlobung auf Waiheke Island

Verlobung auf Waiheke
Für uns wird Neuseeland immer ein besonderes Fleckchen Erde bleiben, allem voran Waiheke Island. Hier haben wir uns verlobt, wie die meisten von Euch inzwischen sicherlich wissen. Wie der Antrag im Detail abgelaufen ist, werden wir aber nicht im Internet breit treten. Es ist ein persönlicher Moment und das soll er auch bleiben.

Auf jeden Fall wollen wir eines Tages wieder nach Neuseeland fahren und dann wollen wir auch die Südinsel besuchen. Derzeit sind wir auf Hawaii und genießen ein wenig die Gastfreundschaft eines Couchsurfing-Host an der NorthShore. Am 6. August werden wir dann Los Angeles erreichen.

Die besten Bilder von Neuseeland  gibt es wie immer in einer Highlight Galerie.